Essen für Flüchtlinge

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Förderverein Helft Somalia e.V.
Kreissparkasse Tübingen
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Infos zum Verein

Förderverein Helft Somalia e.V. Weissdornweg 19,
D-72076 Tübingen
Telefon: +49 (0) 7071 / 640217
ab 16 Uhr
Handy: +49 (0) 152 103 809 16
info@somaliahilfe.de

Somaliahilfe aktuell

Aktuell herrscht wieder extreme Hungersnot, spenden Sie hier Hungersnot.

Ausblick und weitere Vorhaben:
Bis jetzt konnte die Krankenstation weder bzgl. der personellen Besetzung noch aus med.-techn. Sicht den vollen Betrieb aufnehmen. Eine Vielzahl von Optimierungsmöglichkeiten kann heute nur aus finanzieller Not nicht umgesetzt werden. Für den weiteren Ausbau des Mogadishu Voluntary Hospitals sind wir dringend auf Unterstützung angewiesen. Wir können uns hierbei auf eine sehr zuverlässige, engagierte einheimische Crew mit sehr hohem Eigeninteresse an Verbesserung der augenblicklichen Situation stützen. Unsere gemeinsame Vorhaben sind:

  • Umzug in größeres, eigenes Gebäude
  • Ärztereise für komplizierte Eingriffe
  • Weiterbildung des somalischen Personals in Deutschland
  • Gehaltszahlungen an die Mitarbeiter

Fahrradprojekt

Nachdem sich der Förderverein "Helft Somalia" mit seinem Mogadishu Voluntary Hospital bisher überwiegend um die medizinische (Not)Versorgung der hungerleidenden somalischen Bevölkerung und besonders den am schlimmsten betroffenen Menschen aus den Flüchtlingscamps kümmert, soll ab jetzt das Engagement auf nachhaltige Fahrrad-Mobilität in verschiedenen Facetten ausgeweitet werden. Dabei geht es nicht nur um die Mobilisierung von der Bevölkerung, der eigenen Crew und der Möglichkeit eigene Warentransporte durchzuführen, sondern auch darum, den eigenen finanziellen Beitrag zum Betrieb des Mogadishu Voluntary Hospitals vor Ort zu erhöhen und von schwer zu generierenden Spendeneingängen unabhängiger zu werden. Wir haben einen 12m Seecontainer mit ca. 130 gebrauchten gesammelten Fahrrädern (+Werkzeug/E-Teilen), aber auch mit neuen 2- bzw. 3-rädrigen Lastenrädern sowie noch 2 offenen 3-rädrigen Lastenmotorrädern "Tuktuks" für unsere Crew in Mogadishu losgeschickt, der im August 2018 dort angekommen ist. Die ersten 1,5m ist der Container zusätzlich zur Unterstützung unserer Krankenstation mit gespendeten med.-techn. Geräten befüllt. Ermöglicht wurde dieses Projekt durch die Kostenübernahme aller Inlandskosten durch ProCent, dem Spendenbereich der Daimler AG. Zusätzlich ist dieses Vorhaben eingebettet im 3. Kilometergeldprojekt zur mobilen Vielfalt mit den 3 Basispartnern Fa. Bikemax Sindelfingen, der Stadtverwaltung Sindelfingen und den Arbeitsradlern der Mercedes Benz Entwicklung RD/F zusammen mit unserem zusätzlicher Projektpartner AK Asyl Sindelfingen mit der Flüchtlings-Fahrradwerkstatt. Sämtliche beteiligte Firmen angefangen vom Container- bzw. Lastenradkauf bis zum Transport nach Mogadishu unterstützten unser Projekt durch so hohe Rabatte, dass neben den beiden nachgeplanten "Tuktuks" doch noch immerhin 7St. der ursprünglichen 10St. Lastenräder gekauft werden konnten. Infolge einer Vielzahl an Sachspenden für die (Fahrrad)-Werkstattgrundausstattung und den Ersatzteilen konnten wir kurz vor dem Containerabtransport mit diesem eingesparten Geld sogar noch 3 weitere Lastenräder Juba Mundo beschaffen, die in Mogadishu als Fahrradtaxen eingesetzt werden sollen. Ein ähnlich hoher Unterstützungsgrad ergab sich auch bei den Fahrradspenden: Die Pilotsammlung im Herbst für Prototypenbau und zur Vorbereitung kam aus dem Umfeld der FFW aus Sifi und BB. Der Böblinger Bote/Kreiszeitung veröffentlichte dann im Januar den ersten Spendenaufruf. Die Hauptsammlung bei meinen Daimler-Kolleg/inn/en Ende Februar hat dankenswerterweise unser Betriebsrat zusammen mit ProCent ganz toll gemanagt und dem Afrikaprojekt ausreichend viele und qualitativ gute Fahrräder verschafft, die dann noch von der Crew der Flüchtlings-Fahrradwerkstatt vom AK Asyl Sifi um Thomas Geisser durchgeschaut und repariert wurden. Im August erreichte unser Container Mogadishu, einen Teil der med.-techn. Umfänge haben wir unserer Krankenstation weitergegeben, die Tuktuks an unsere Crew übergeben, es wurde ein Fernsehbeitrag im somalischen Fernsehen über die Spenden-Übergabe von den restlichen med.-techn. Umfängen und auch unseren gespendeten Kinderräder an die Waisenheime in Mogadishu ausgestrahlt, die Fahrradinitiative haben wir vorsichtig gestartet.

  • Weiteres Vorgehen Mogadishu: Im Sommer 2019 wird Abdinasir, der Vereinsvorsitzende von Helft Somalia, seine nächste Somaliareise antreten. Zum Einen soll dann unser Fahrradprojekt weiterbetrieben werden, zum Anderen versuchen wir aber auch, für die Waisenhäusern 180 Kinderbetten zu finanzieren (ca. 9000Dollar), die in Mogadishu hergestellt werden sollen. Die Kinder schlafen dort zurzeit auf dem Boden.
  • Info ProCent: So heißt das interne Spendenprogramm zur Unterstützung sozialer Projekte Der Daimler AG. Es wurde gemeinsam von Betriebsrat und Unternehmensleitung gegründet und bedeutet, dass jeder teilnehmende Mitarbeiter/in die Nachkommastellen des Gehaltes, also die Cents, spendet. Zusätzlich verdoppelt das Unternehmen diese Summe. Die Teilnehmer/innen können dann einen Förderantrag für ein soziales Projekt stellen, der von den internen Entscheidungsgremium bewertet wird. Durch die enorme Anzahl an teilnehmenden Kolleg/inn/en konnten so schon hunderte Hilfsprojekte im In- und Ausland finanziert und realisiert werden.
  • Initiative mobile Vielfalt: Die (Mitarbeiter)-Initiative zur mobilen Vielfalt haben die "Arbeitsradler" aus der Mercedes Benz Entwicklung RD/F im Jahre 2015 mit Fa. Bikemax gestartet, die seitdem jährlich für die geradelten Arbeitswege 1EUR/100km Kilometergeld (max. 2000EUR) für soziale Fahrrad-Projekte zahlt. Im Jahr zuvor wurden die geradelten Arbeitswege erstmals direktionsweit in der bike2work Doku erfasst. Inzwischen stellt die Stadtverwaltung Sindelfingen durch die außerordentliche Unterstützung der Kilometergeldprojekte und intensive Zusammenarbeit bei der Verkehrsoptimierung für Radfahrer den dritten Partner dar. Die Initiative möchte ein Zeichen für mobile Vielfalt setzen und zeigen dass auch für das Fahrrad ein ernstzunehmendes und gerne verwendetes Verkehrsmittel ist. Im urbanen Raum hilft es gegen Stau und Parkplatznot, hält fit und gesund, stößt keine Schadstoffe und vor allem kein CO2 aus.
  • Wasserbrunnen für Somalia

    Ein weiteres Betätigungsfeld in und um Mogadishu besteht im Bau von Trinkwasserbrunnen. Über mehrere Jahre hat Kalkaal Bulsho, unser Somalischer Schwesterverein, schon damit Erfahrungen gesammelt. Finanziert werden diese Bauvorhaben meist durch grosszügige Einzelspenden. Auch dieses Jahr konnte unsere Crew in Mogadishu einen weiteren Brunnen in Betrieb nehmen. Hier finden Sie Bilder davon.

    Hilfe für Patientin mit Unterstützung der IHK Würzburg

    Im Moment (Juli 2017) kümmert sich unsere Ärztecrew um einen ganz besonderen Krankenfall. Hierbei wurden wir von der IHK Würzburg kontaktiert, da die in der Nähe von Mogadishu lebende Mutter eines somalischen Mitarbeiters schwer erkrankt sei und ob wir helfen könnten. Inzwischen sind dieser Anfrage Detailabstimmungen gefolgt sowie die ersten Krankenhausbesuche in Mogadishu. Aufgrund der Schwere der Erkrankung kann die Diagnostik und Therapie überwiegend nicht bei uns im Mogadishu Voluntary Hospital erfolgen, unsere Aufgabe besteht mehr in der kompletten Betreuung, Begleitung und Beratung von der Mutter. Für die Behandlungskosten hat im Vorfeld bereits eine sehr großzügige Spendenaktion unter den Kolleginnen und Kollegen der IHK Würzburg stattgefunden, die zusätzlich noch von der Geschäftsleitung mit einem schönen Betrag aufgerundet wurde. Über soviel Solidarität für einen Kollegen mit somalischen Wurzeln bzw. in diesem Falle sogar dessen Mutter freuen wir uns vom Förderverein Helft Somalia ganz besonders und werden weiterhin die bestmögliche Unterstötzung für die Mutter leisten. Hier gelangen Sie zu den Bildern.

    Hungersnot

    Dieses Jahr konnten wir unser Engagement gg. die Hungersnot fortsetzen. Denn in Mogadishu leben immer noch viele Menschen in Flüchtlingslagern. Für die Spendenh öhe ist die Präsenz in den Medien für uns von hoher Bedeutung. So konnten wir in den letzten Monaten in mehreren Aktionen Nahrungsmittel in Flüchtlingslagern verteilen. Wie auch bei unseren Hilfseinsätzen in den vergangenen Jahren kauft unsere einheimische Crew die Lebensmittel in Mogadishu, einerseits da sie dort relativ preiswert sind und andererseits um die Infrastruktur zu stärken. Für ein einzelnes Familienhilfspaket bestehend aus je 25kg Mehl, Reis und Zucker sowie 4 Liter Öl und einige kg Datteln betragen die Kosten 50 Dollar, bei Großabnahme gibt es hohe Rabatte. Zusätzlich zu den Lebenmittelverteilungen führt unser ärztliches Personal bei den Flüchtlingen Untersuchungen durch, Kleinkinder bekommen in bestimmten Fällen spezielle Nahrungsmittel. Hier sehen Sie die Nahrungspakete.

    Seit August 2011 verteilt unsere Krankenhauscrew in Abstimmung mit uns auf eigenen Wunsch Lebensmittel in den umgebenden Flüchtlingscamps. Die Verteilungen werden zum Schutz vor Überfällen bewußt unregelmäßig vorgenommen. Wir mieten dazu jeweils möglichst unterschiedliche Fahrzeuge an, die Flüchtlingscamps werden zuvor von unseren „Außendienstmitarbeitern“ sondiert. Außerdem handelt es sich bei unserer Krankenhauscrew ausnahmslos um Somalis, so dass die Risiken so weit wie möglich reduziert sind. Als weiteres Standbein gegen die Hungersnot haben wir im September 2011 in der Nachbarschaft unserer Krankenstation eine Waisenkinderküche eingerichtet, deren geplanter kontinuierlicher Betrieb nur von Spenden von außerhalb gedeckt werden kann. Bisher kaufen wir die Lebensmittel direkt in Mogadischu, zum Einen, um dem stärker werdenden Handel nicht zu schaden, und zum Anderen, da der Transport momentan mit erheblichen finanziellem und logistischem Aufwand verbunden wäre. Wir verfolgen aber stetig die Entwicklung der Marktpreise in Mogadischu, um bei starker Preiserhöhung doch reagieren zu können.

    Rückblicke:

    Aus dem Mogadishu Voluntary Hospital erreichten uns 2012 Bilder von einem Kleinkind mit angeborener Gaumenspalte, dessen Vater an beiden Armen amputiert und darüberhinaus, wie auch das Kind, blind ist. Beiden wollen wir unmittelbar helfen, indem wir eine Operation ermöglichen und die Reise in ein geeignetes Krankenhaus (evtl. in Kenia oder in Deutschland) finanzierten. Dazu benötigten wir Ihre Spende! Weitere Informationen finden Sie in unserem Spendenaufruf.

    Im Sommer 2012 fand der nächste Container-Transport statt. Mit Unterstützung von 100 Prozent für Afrika haben wir ein Stromaggregat angeschafft und unser Tübinger Lager war voll mit gespendeten Geräten für Röntgen und Sonografie. Außerdem komplettierten ein OP-Tisch und Mikroskope für den OP-Saal die Ausstattung unseres Krankenhauses in Mogadischu. Als im Herbst das Orthopäden-Team um Prof. Dr. A. Martini und Prof. Dr. L. Bernd aus Heidelberg nach Mogadischu reisten, war dort alles Wichtige vorhanden.

    Im März 2012 reisten Abdi und Nektarios Sinis in Begleitung von Abdullah Hassan und Thomas Hoffmann nach Schaan in Liechtenstein für einen Vortrag, zu dem sie vom Verein "Menschenwürdiger Umgang mit Asylanten", kurz MUMAS, eingeladen wurden. Dabei machten sie auf die aktuelle Lage in Somalia aufmerksam. Dort sind nach Angaben der UNO immer noch 2,3 Millionen Somalier auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Das "Liechtensteiner Vaterland" und auch das Local TV berichteten darüber.

    Zwei Pakete voll Medikamente und Laborgeräte übergab Abdi am 13. November 2011 dem Voluntary Hospital in Mogadischu. Seine Reise wurde unterstützt von der Organisation 100 Prozent für Afrika.

    Am 21. Oktober 2011 konnten wir Lebensmittel, die durch die großzügige Spende der Firma Schunk finanziert wurde, an unsere Schwesterorganisation Kalkaal Bulsho Kitchen in Mogadischu überreichen. Hier finden Sie Bilder davon.

    Ihre Geld-Spenden gegen die Hungersnot kamen am 4. September 2011 in Mogadischu an. Der Förderverein Helft Somalia e.V. und unserer NGO Schwesterorganisation Kalkaal Bulsho in Mogadischu haben beschlossen eine ständige Küche für Waisenkinder einzurichten. Dort erhalten sie nun täglich eine komplette Mahlzeit. Die Spenden hierfür kommen aus Luxemburg, Österreich, Schweiz und Deutschland.

    Am 07. August 2011 konnte die Übergabe der ersten Spendengelder in Mogadischu an Flüchtlige gegen die Hungersnot erfolgen, die wir aufgrund unseres Spendenaufrufes Stichwort Hungersnot erhalten haben. Unser Kinderarzt Dr.med. Abiikar Sheekhay, dem wir das Spendengeld nach Mogadishu transferiert hatten, koordiniert die Verwendung der Mittel.

    Wir unterstützen damit konkret die Bewohner des Flüchtlingscamps in der Nähe des Mogadishu Voluntary Hospital. Unsere Krankenstation ist praktisch mittendrin. Mit Geldspenden kann vor Ort kurzfristig entschieden werden, was aktuell das Nötigste und Sinnvollste ist. In Mogadischu gibt es Handel und Lebensmittel können auch gekauft werden.